Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit ...

Obstruktive Schlafapnoe (OSAS)

Die Kiefer bilden den knöchernen Rahmen für das Gesicht, wie auch für die oberen Atemwege. Liegt ein Kiefer zurück sind häufig auch die Atemwege eingeengt.

Ursachen der Schlafapnoe

Die Rücklage eines oder beider Kiefer führt auch immer dazu, dass die oberen Atemwege eingeengt werden. Bei einer Oberkieferrücklage liegt meist das Gaumenzäpfchen zu weit im Rachen; bei einer Unterkieferrücklage der Zungengrund. Ebenso bildet der Gaumen den Boden der Nase. Fehlstellungen des Oberkiefers sind deshalb oft mit einer eingeschränkten Nasenatmung verbunden. Betroffene atmen vermehrt durch den Mund und schnarchen aus diesem Grund häufig. Weitere häufige Probleme infolge der Mundatmung: chronische Mandelentzündung (Tonsillitis) und – weil die Nase als natürlicher Filter der Atemluft ausfällt – Allergien bis hin zu Asthma. Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwächen sind die Folge.

  • Vorher

  • Nachher

Durch die Vorverlagerung der Kiefer wird der Rachenbereich erweitert und die Atmung dadurch deutlich verbessert.

Ist die Atmungsbehinderung durch einen zu schmalen Oberkiefer bedingt, kann eine Gaumennahterweiterung Abhilfe schaffen.

Mehr Informationen zur Gaumennahterweiterung

Rotation Advancement Methode

Besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe werden zunächst Röntgenbilder des Kopfes mit Hilfe eines CT- oder DVT-Gerätes angefertigt. Anhand der äußert detaillierten Bilder können unsere Spezialisten eine Atemwegsanalyse durchführen und den Durchmesser der oberen Atemwege bis ins Detail ermitteln und vermessen. Im Anschluss werden alle Diagnosen, Informationen und Aufzeichnungen aus dem Schlaflabor zusammengetragen, um die notwendigen Behandlungsschritte zu planen.

Das zu geringe Vorwärts-Wachstum des Kiefers wird durch dessen Vorverlagerung behoben, wodurch die oberen Atemwege um das 2-3-fache erweitert werden. Das Besondere der Rotation-Advancement-Methode ist der minimalinvasive Eingriff, der durch die Mundhöhle an den Kieferknochen durchgeführt wird, wodurch eine Schonung der hoch sensiblen Weichteile innerhalb des Mund- und Rachenraums, wie bspw. den Rachenzäpfchen, dem Gaumensegel oder dem Zungengrund sichergestellt wird.

Engstellen der oberen AtemwegeDarstellung CT/DVT